Sonntag, 17. August 2008


2 Regenboegen auf einmal sieht man nicht so oft (in der Naehe von Iquitos) - ein passendes Foto um den Blog abzuschliessen?

Das ist ein Teil des "colegio pachamama", eine Schule die von der oesterreichischen Familie Gorris (seit 17 Jahren emmigriert) hier in Ecuador aufgebaut wurde. Hier, in der naehe der Hauptstadt, und am Strand Ecuadors befinde ich mich jetzt seit gut einer Woche!

Schon beim "Pinguin" lernt man: Springe nie in dir unbekannte Gewaesser! Es war eben doch nicht tief genug...

Die Kueste von Ecuador: vom Felsen im Wasser aus wollte ich wieder einmal meine Sprunglust befriedigen... das Ergebnis sieht man ein Bild hoeher!

In dieser Resortanlage verbrachte ich meinen Geburtstag und im Endeffekt insgesamt 1 Woche: an einem solchen Ort war ich seit gut 5 Monaten nicht mehr: faulenzen, das Strandleben geniessen, Kokosrum trinken,... den Rucksack einmal ausgepackt lassen...alles Vorzuege, die man sonst als Backpacker nicht haeufig hat!
Am letzten Tag in Peru wurde mir dann meine Kamera gestohlen (Anm. der Redaktion: keine Ahnung wie!), deswegen werden dies die letzten Fotos sein... Ein Diebstahl gehoert zur Suedamerikastatistik! Momentan bin ich gerade auf der Suche nach einem wuerdigen Foto, dass meinen Blog abschliessen soll...

Echsen auf den Baeumen

Ein Kingfisher

Ein Fischadler

Eine schier unvorstellbar reiche Tierwelt saeumt die Ufer!

Sumpfgebiet im Dschungel...aber hier ist einfach alles gruen!

...ein Piranha am Haken! Beim Entfernen des Hakens muss man wegen der scharfen Zaehne jedoch ein wenig mehr aufpassen, als bei einem Karpfen...

...und die fischt man aus den trueben Gewaessern...leider schon tot!

So sehen die Seitenarme des Rio Amazonas aus...man weiss nie wo man das naechste Mal feststeckt!

...Wasser aus Aesten trinken...

...kleine Kaimane locken...

...zwischendurch ein bisschen Tarzan spielen...

Zwischendurch braucht man einmal eine Staerkung...sehr proteinreich!

...unterwegs im Dschungel

Die Unterkunft im Dschungel

...dafuer erwartet er nach getaner Arbeit auch seine "Bezahlung"!

Eine sehr seltene Affenart, die sich sehr sozial zeigt. Das "Suchen nach Floehen" ist mehr Kommunikation als wirkliche Suche...

Ein Tapir

...

Besuch in einem kleinen Zoo (unter oesterreichischer Fuehrung - Aussteigerin aus Steyr), der verletzte Tiere wieder aufpeppeln soll: dieser Affe wurde von Kindern zum Stehlen trainiert...man konnte gar nicht so schnell schauen und die Tuete war weg...

...diese Haeuser schwimmen dann...

Das ist Belen: in der Regenzeit steht hier das Wasser viel hoher und...

Der Markt von Belen (Belen ist das Elendsviertel von Iquitos - Fotos folgen) - hier gibt es nichts, dass man nicht kaufen koennte: Krokodilfleisch, Affen,... und auf dem Foto sieht man wie hygienisch es hier zugeht!

Die schoenen Seiten von Iquitos: Prachtbauten, die waehrend des Kautschukbooms entstanden

Sicherheitshinweise im Hostal in Iquitos: besonderes Augenmerk ist auf den letzten Punkt zu richten ;-)

Die Lage Iquitos´ mitten im Regenwald (Foto vergroessern)

Im Grenzgebiet zu Kolumbien und Brasilien geht es heiss her: die Schiffsaufschrift heisst soviel wie "Waffen an Bord verboten - Recht zu toeten" - v.a. in Brasilien machen Kapitaene davon auch Gebrauch!

Der Hafen von Iquitos bei der Ankunft

Der groesste Fluss der Welt: der Rio Amazonas...

Freitag, 8. August 2008


Teile der Fracht! Die Tiere werden auch wie Fracht beahndelt..., aber das ist hier eben normal!

...von den Bootsjungen aus dem Fluss gefischt! Und den "Gringos" zum Fotografieren vorgehalten...

Begleiter am Schiff!

Die Kinder auf dem Schiff! Sie liebten alles von uns "Gringos" - hier mein Cap, aber v.a. meine Kamera mit Fotos aus fernen Laendern! Die Erwachsenen waren da aber nicht anders...war mir nicht immer sicher was sie mehr interessiert: die Technik der Kamera oder wirklich die Fotos...

Die Zerstoerer des Urwaldes...

Auch Kinder erwarten die Ankunft des Schiffes...

...entlang des Flusses: das helle Gruen vor den Huetten sind Anbauflaechen fuer Reis, der nur in der Trockenzeit angepflanzt werden kann, da sonst das Wasser bis dorthin reicht...

...oder auch Schildkroeten zugekauft, die spaeter in der Suppe landen...der Hunger ueberwaeltigte schlussendlich alle Befreiungsgedanken der "Gringos" - Einheimische kommen nicht einmal auf die Idee - fuer sie ist es einfach ein Tier zum satt werden!

Verladearbeiten an den entlang des Flusses liegenden Doerfern: teilweise wird auch gehalten, um frischen Fisch etc. zuzukaufen

Das war der Grund der Verspaetung: wir liefen auf eine Sandbank auf (momentan Trockenzeit) und mussten erst von einem Rettungsboot wieder befreit werden...

...Karten spielen an Deck...

...unter Tags am Schiff...

Meine "Camarote" (Kabine) fuer 7 Tage... unter Tags sehr, sehr heiss!

...hier wird das Regenwaldholz abgeladen...danach gehts in den Westen! Die Arbeit die die Einheimischen hier leisten ist schier unglaublich...von frueh Morgens bis spaet Abends...

Unser Frachtschiff in Richtung Iquitos...es waren dann doch 4 Tage...der Grund folgt spaeter...